Öffentlichem Trinken innovativ begegnen – „Trinkräume“ schaffen
Veröffentlicht am: 12. Mai 2010 | Thema: Aktuelles, Anträge, Bernd-Peter Holst, Drucksachen, Fred Rebensdorf, Hansjörg Schmidt, Kerstin Gröhn | Kommentare: Keine Kommentare
Die Stadt Kiel hat es vorgemacht: Sie hat einen sogenannten Trinkraum geschaffen. Dabei handelt es sich um eine soziale Einrichtung, in der selbst mitgebrachte alkoholische Getränke konsumiert werden können und nicht-alkoholische Getränke zum Selbstkostenpreis erworben werden können. Öffentliche Plätze, Straßen und Parkanlagen werden auch im Bezirk Hamburg-Mitte von zahlreichen Personen genutzt, die in Gruppen größere Mengen Alkohol konsumieren. Häufig sind die negativen Begleiterscheinungen dieser Trinkgelage alkoholisiertes Lärmen und wildes Urinieren. Passanten und Anwohner fühlen sich hierdurch sowie durch die bloße Anwesenheit solcher Gruppen vor Kiosken, Bahnhöfen etc. gestört. Insbesondere Gruppen, die aufgrund ihres „lagernden“ Aufenthalts in öffentlichen Durchgängen oder vor U-Bahn-Zugängen ein Passieren der Anwohner erschweren, werden zunehmend als Ärgernis wahrgenommen. Unbehagen der Anwohner und Konflikte zwischen den Nutzergruppen sind die Folgen. [caption id="attachment_713" align="alignleft" width="150" caption="Kerstin ...

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Mehr Metropolis für Hamburgs Kinolandschaft: Gegen das große Sterben der kleinen Kinos!
Veröffentlicht am: 12. Mai 2010 | Thema: Aktuelles, Anita Geißler, Anträge, Bernd-Peter Holst, Drucksachen, Susanne Kilgast | Kommentare: Keine Kommentare
Programmkinos haben in Hamburg eine lange Tradition. Die Hansestadt hatte mit dem Abaton, das 1970 gegründet wurde, das erste deutsche Programmkino überhaupt. Am 13. Oktober 1979 wurde dann mit dem Metropolis das erste Kommunale Kino in Hamburg eröffnet. Dadurch konnte sich eine vielfältige Kinolandschaft in Hamburg entwickeln. Jedoch setzt seit einigen Jahren ein Kinosterben ein: Das gilt es zu verhindern! In den vergangenen Jahren mussten bereits „Ufa-Palast“, „City“ und „Broadway“ schließen. Im März 2008 folgten das „Grindel“ und das „Studio“ an der Bernstorffstraße. Derzeit gibt es in Hamburg noch das Kino „3001“ in der Schanzenstraße, das „Abaton“ am Allendeplatz, das „B-Movie“ in der Brigittenstraße, das Kommunale Kino „Metropolis“, das „Lichtmess“ und die „Zeise Hallen“ in Altona. Ziel muss es sein, diese Kinos zu erhalten ...

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Schulgebäude Rahmwerder Straße unter Denkmalschutz stellen
Veröffentlicht am: 1. Juli 2009 | Thema: Anträge, Bayran Inan, Bernd-Peter Holst, Fred Rebensdorf, Klaus Lübke | Kommentare: Keine Kommentare
Die Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder nutzt noch heute ein historisches Schulgebäude. lm September 1902 war Baubeginn und schon am 20. April 1903 wurde die Einweihung gefeiert. Das Haus wurde in dem damals üblichen Baustil errichtet, und bildet mit seiner Backsteinfassade einen entsprechenden Eindruck. Der Zustand im Inneren entspricht mit seinen zwei Treppenhäusern und einer aus Holz und Glas bestehenden Einbauten setzt dieses Erscheinungsbild fort. Die Schule ist damit ein typisches Zeugnis staatlicher Profanbauten aus der Kaiserzeit. Für Georgswerder bedeutet der markante Bau einen wichtigen Teil der Identität des Quartiers. Während der Sturmflut von 1962 war hier ein Versorgungszentrum eingerichtet. Noch heute ist sie in den aktuellen Sturmflut-Hinweisen an die Bevölkerung als Fluchtburg F5 eingetragen. Eine Funktion, die nicht nur von vielen Georgswerderanern die noch eine ...

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Das Projekt „Klangstrolche“ fortsetzen
Veröffentlicht am: 1. Juli 2009 | Thema: Anträge, Bernd-Peter Holst, Susanne Kilgast | Kommentare: Keine Kommentare
Musik und musikalische Frühförderung spielen eine Schlüsselrolle bei der Ausprägung wichtiger kognitiver, kreativer und sozialer Kompetenzen von Kindern. Es entstehen intensive neuronale Vernetzungen, die für die Ausbildung von sprachlichen und mathematischen Kompetenzen benötigt werden. Die Sprachkompetenz ist die entscheidende Basis für den weiteren Bildungsverlauf und das spätere Berufsleben. In der Musikgruppe lernen die Kinder zudem von klein auf entscheidende Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Team- und Konzentrationsfähigkeit. Durch die Förderung und Entwicklung des kreativen Potentials und der sozialen Kompetenzen sollen die Bildungschancen der Kinder verbessert werden. Rund 530 Kinder im Alter von sechs Wochen bis sechs Jahren nehmen derzeit in 24 Betreuungseinrichtungen regelmäßig an Musikkursen teil. Mitarbeiter der Einrichtungen und Ehrenamtliche wurden nach zwei renommierten Methoden dafür ausgebildet. In zwei Jahren wurde eine Grundversorgung mit musikalischer Frühförderung ...

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Sonderinvestitionsplan Hammer Park
Veröffentlicht am: 9. April 2009 | Thema: Anträge, Aytekin Peker, Bernd-Peter Holst, Susanne Buhl | Kommentare: Keine Kommentare
Der Hammer Park ist die grüne Oase und wichtiges Naherholungsgebiet der Stadtteile Hamm und Borgfelde und angrenzender Gebiete. So zieht der Park nicht nur die Bewohner/innen des Stadtteils Hamm an, in dem über 37.000 Menschen wohnen, sondern auch Menschen aus angrenzenden Stadtteilen. Der Hammer Park ist damit ein wichtiges innerstädtisches Aufenthalts- und Erholungsgebiet und von zentraler Bedeutung für lebendige, gute Nachbarschaften in Hamm. Das Leitmotiv und damit der Anspruch des Hammer Parks, heute wie damals, sind die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im Sinne guter Nachbarschaften für jedermann. Die vorhandenen „Einrichtungen“ wie Schachecken, Planschbecken, der Teich, Bänke und Sitzgruppen, Unterstände, Spielwiesen, der Kinderspielplatz, die Tischtennisplatten, die Minigolfanlage, der Ruhegarten sind teilweise schon vor Jahrzehnten eingerichtet worden. Trotz der damit ermöglichten Vielseitigkeit des Hammer Parks leidet die Grünfläche seit ...

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Wirtschaftskonferenz in Hamburg-Mitte
Veröffentlicht am: 9. April 2009 | Thema: Aktuelles, Anträge, Bernd-Peter Holst, Hansjörg Schmidt, Klaus Lübke | Kommentare: Keine Kommentare
Fast ein Viertel aller in Hamburg bei der Handelskammer registrierten Betriebe befinden sich im Bezirksamtsbereich Hamburg-Mitte. Laut einer Mitgliederbefragung der Handelskammer aus 2008 (aus der im Folgenden zitiert wird) misst etwa jedes vierte Unternehmen seiner Bezirksverwaltung bzw. „seinem“ Bezirksamt eine sehr wichtige oder eher wichtige Bedeutung bei. Wirtschaftsförderung ist für ein Gemeinwesen eine wichtige Aufgabe. In jedem Bezirk gibt es hierfür Ansprechpartner, so auch im Bezirk Mitte. Die Wirtschaftsbeauftragten der Bezirke werden bei Problemen wie Existenzgründungen, Betriebserweiterungen, An- und Umsiedlung von Betrieben, Schaffen neuer und Sichern bestehender Arbeitsplätze und der besseren Ausnutzung von Gewerbegrundstücken tätig. Die Beauftragten für Wirtschaftsförderung sorgen für die Unterstützung bei der Beschaffung von Grundstücken, bei der Genehmigung von Bauvorhaben der Wirtschaft, und sie beraten in Standort- und Finanzierungsfragen. Im Rahmen der Verwaltungsreform ...

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