Das Hafenmuseum erhalten, ausbauen und langfristig sichern
Veröffentlicht am: 14. März 2010 | Thema: Aktuelles, Anträge, Drucksachen, Klaus Lübke, Susanne Kilgast | Kommentare: Keine KommentareDie Stiftung Historische Museen in Hamburg befindet sich unter finanziellen Druck und muss Einsparungen in ihrem Haushalt vornehmen. Der Stiftungsvorstand hat vor diesem Hintergrund beschlossen das Hafenmuseum auf dem Kleinen Grasbrook in diesem Jahr für den Publikumsverkehr zu schließen. Die Direktorin des Museums der Arbeit, zu dem das Hafenmuseum gehört, hat öffentlich erklärt diesen Beschluss nicht vollständig umzusetzen, da der erwartete Imageschaden die kalkulierten Einsparungen bei weitem übersteigen würde. [caption id="attachment_125" align="alignleft" width="150" caption="Klaus Lübke"][/caption] Eine wesentliche Stütze des Hafenmuseums sind die ehrenamtlich Tätigen, wovon die Meisten im Verein Hafenkultur e.V. und bei den Hafensenioren organisiert sind. Die Hafensenioren sind als ehemalige Hafenarbeiter mit ihrem reichen Erfahrungsschatz, ihren Qualifikationen und ihren Netzwerken innerhalb des Hafens eine äußerst wertvolle, ja unverzichtbare Ressource für den Betrieb ...
Den Umbau des Opernlofts unterstützen – Stellen für ALH sichern
Veröffentlicht am: 8. Dezember 2009 | Thema: Aktuelles, Anträge, Drucksachen, Hansjörg Schmidt, Klaus Lübke, Susanne Kilgast | Kommentare: Keine KommentareDas Opernloft leistet eine Bildungsarbeit, die von der Hamburgischen Staatsoper in diesem Umfang und in dieser Regelmäßigkeit nicht geleistet wird und schließt eine offensichtliche Lücke in der werdenden Musikmetropole Hamburg. Allein in dieser Saison standen 8 verschiedene Produktionen für Kinder auf dem Programm – darunter 1 Premiere und 2 Uraufführungen. Die Kulturbehörde gibt eine kleine institutionelle Förderung. Bereits zweimal wurden Künstler des Opernlofts mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet. Und schließlich: Das Staatstheater Kassel inszeniert die vom Opernloft erfundene und geschriebene Electr’Opera „Lost Violet“ und möchte auch in Zukunft mit „den Hamburgern“ zusammenarbeiten. Das Opernloft muss seinen bisherigen Standort in der Conventstraße zum Sommer 2010 aufgeben. Es wurden geeignete Räumlichkeiten im Bezirk Mitte gefunden. Für den Umbau wurde „Arbeit und Lernen Hamburg“ (ALH) gewonnen. ALH – vor ...
Die Veddel und Kleiner Grasbrook sollen Gebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung werden
Veröffentlicht am: 5. November 2009 | Thema: Aktuelles, Anträge, Drucksachen, Hansjörg Schmidt, Klaus Lübke | Kommentare: Keine KommentareDie Veddel befindet sich in der Nachsorge des Programms der sozialen Stadtteilentwicklung. Zwar hat es Fortschritte gegeben, doch bestehen einige gravierende Probleme fort. Noch immer ist die Veddel der Stadtteil mit dem geringsten Durchschnittseinkommen, also der ärmste in Hamburg. Einer hohen Arbeitslosenrate steht eine große Zahl von Sozialhilfe- und Leistungsempfängern nach SGB II gegenüber. Die Wohnungssituation in zwei Wohnblöcken ist ausgesprochen miserabel. Der Anteil der ausländischen Bewohner ist hier mit am höchsten. Die Schulabbrecherquoten sind signifikant. Der Stadtteil ist vor allem durch die Bahnlinie aber auch durch Straßenverkehr verlärmt. [caption id="attachment_125" align="alignleft" width="150" caption="Klaus Lübke"][/caption] Im Westen grenzt der Stadtteil Kleiner Grasbrook an die Veddel. Im südlichen Teil an der Harburger Chaussee wohnen etwa 1.500 Menschen in oft unwürdigen Bedingungen. Die hier befindlichen Wohnblocks weisen einen erheblichen Sanierungsstau ...
Verkehr in Wilhelmsburg und auf der Veddel
Veröffentlicht am: 3. November 2009 | Thema: Aktuelles, Anträge, Drucksachen, Fred Rebensdorf, Hansjörg Schmidt, Klaus Lübke | Kommentare: Keine KommentareKein Hamburger Stadtteil ist in ähnlicher Weise durch überregionale und regionale Verkehrstraßen zerschnitten und belastet wie Wilhelmsburg. Zu den Straßenverbindungen zählen zahlreiche innerstädtische Straßen, die neben der Erschließungsfunktion Wilhelmsburgs auch Teile des Hafenverkehrs aufnehmen müssen, ebenso wie die Wilhelmsburger Reichstraße (B 4/ B 75) und die Autobahnen A 1, A 253 und A 255. Hinzukommen soll jetzt noch die Hafenquerspange. Zudem wird angestrebt, die nördlichen Haupthafenrouten als Stadtstraßen weiter auszubauen. Der „Sprung über die Elbe“, der im Wesentlichen eine städtebauliche Aufwertung der Achse Veddel – Wilhelmsburg – Harburg vorsieht und vom Grundsatz her parteiübergreifend befürwortet wird, würde durch eine unsensible Verkehrsplanung erheblich gefährdet. Erforderlich ist deshalb ein integriertes Verkehrskonzept für Wilhelmsburg, welches alle genannten Verkehrswege und Planungen in ihrer Gesamtheit betrachtet und Lösungen aufzeigt, ...
Neubau der Wilhelmsburger Schwimmhalle
Veröffentlicht am: 1. Juli 2009 | Thema: Anträge, Bayran Inan, Fred Rebensdorf, Hansjörg Schmidt, Klaus Lübke | Kommentare: Keine KommentareDer jetzige Standort der Wilhelmsburger Schwimmhalle und dem Außenbecken ist, seit einiger Zeit im Gespräch. Eine Verlagerung zum neuen Hallenkomplexen der IGS und IBA wurde ins Auge gefasst. Seit dem klar ist, dass die Behörde für Stadtentwicklung und Um-welt in die „Neue Wilhelmsburger- Mitte“ zieht, ist zumindest das Außenschwimmbecken an dem jetzigen Ort nicht mehr haltbar. Eine dazugehörige Liegewiese hätte schlichtweg, keine Fläche mehr. Schon allein dadurch, würde sich eine nicht hinnehmbare Verschlechterung für die Wilhelmsburger ergeben. Darüber hinaus ist das Hallenbad aus energetischen und nicht zuletzt aus optischen Gründen stark erneuerungsbedürftig. Auch sämtliche anderen Nutzungen sind in suboptimalen Zu-stand. Ein Neubau von Hallenbad ( auch weiterhin für Schulschwimmnutzung ) und neuen Spaßbadkomponenten, mehreren Außenbecken mit ausreichenden Liegeflächen, zwingt sich förmlich auf. Auch im Hinblick, ...
Schulgebäude Rahmwerder Straße unter Denkmalschutz stellen
Veröffentlicht am: 1. Juli 2009 | Thema: Anträge, Bayran Inan, Bernd-Peter Holst, Fred Rebensdorf, Klaus Lübke | Kommentare: Keine KommentareDie Schule Rahmwerder Straße in Georgswerder nutzt noch heute ein historisches Schulgebäude. lm September 1902 war Baubeginn und schon am 20. April 1903 wurde die Einweihung gefeiert. Das Haus wurde in dem damals üblichen Baustil errichtet, und bildet mit seiner Backsteinfassade einen entsprechenden Eindruck. Der Zustand im Inneren entspricht mit seinen zwei Treppenhäusern und einer aus Holz und Glas bestehenden Einbauten setzt dieses Erscheinungsbild fort. Die Schule ist damit ein typisches Zeugnis staatlicher Profanbauten aus der Kaiserzeit. Für Georgswerder bedeutet der markante Bau einen wichtigen Teil der Identität des Quartiers. Während der Sturmflut von 1962 war hier ein Versorgungszentrum eingerichtet. Noch heute ist sie in den aktuellen Sturmflut-Hinweisen an die Bevölkerung als Fluchtburg F5 eingetragen. Eine Funktion, die nicht nur von vielen Georgswerderanern die noch eine ...
