Mindestens 750 neue Wohnungen für den Bezirk Mitte jährlich
Bezirksversammlung steht hinter der Politik des SPD-Senats
In der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wurde das Wohnungsbauprogramm für den Bezirk Mitte mit den Stimmen von SPD, CDU, GAL, LINKE und FDP beschlossen. Ziel dieses Programms ist es ,mindestens 750 neue Wohnungen zu bauen. Bauherr wird jedoch nicht der Bezirk sein, sondern private Investoren. Mit dem Wohnungsbauprogramm kennen diese jetzt jede Fläche im Bezirk Mitte mit einem signifikanten Potenzial von Wohneinheiten und wissen, wo im Bezirk Mitte Wohnungsbau größeren Umfangs künftig gewollt und damit auch möglich.
„Schon jetzt verstehen viele Investoren das als Aufforderung zu Bauen und genau das ist unser Ziel,“ so Thomas Stölting, der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg-Mitte. „Unsere Aufgabe als Politik ist es, darauf zu achten, dass der soziale Wohnungsbau dabei nicht zu kurz kommt, sondern mindestens ein Drittel der neu gebauten Wohnungen ausmacht. Denn wir brauchen genügend Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung und wir brauchen eine gute Durchmischung in jedem Stadtteil.“
Das Identifizieren von Flächen ist im Bezirk Mitte besonders schwierig, weil der Bezirk bereits sehr verdichtet ist. „Wir verstehen das als Herausforderung, denn natürlich gibt es auch in Mitte noch genügend Flächen. Nur nicht mehr einfach so auf der grünen Wiese. Man muss genau hinschauen und Baulücken in den Stadtteilen ausfindig machen. Das haben wir getan,“ so Stölting. Darüber hinaus gibt es insbesondere zwei Stadtteile, deren Attraktivität den Hamburgern erst so langsam klar wird: Hamm-Süd und Rothenburgsort. Beide Stadtteile liegen am Wasser und haben viel Potenzial für den Wohnungsbau. Hervorzuheben sind auch der Landwehrplatz in Hamm oder aber der kleine Grasbrook.
Die SPD-Fraktion im Bezirk Hamburg-Mitte hat mit dem Wohnungsbauprogramm Mitte den Anstoß gegeben für den Bau weiterer Wohnungen. „Die Zusammenarbeit mit dem Senat läuft hier hervorragend, auch weil der neue SPD-Senat anders als die CDU-Senate zuvor erkannt hat, welche Bedeutung die Bezirke bei der Umsetzung der Senatsziele haben,“ so Kerstin Gröhn stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende in Mitte. „Für die Menschen ist der Wohnungsbau enorm wichtig, weil Hamburg eine wachsende Stadt ist und die Nachfrage nach Wohnraum stetig steigt. Deshalb steht die Realisierung von bezahlbarem Wohnungen für uns auf Jahre hinaus an allererster Stelle,“ so Gröhn weiter.
Für Rückfragen:
Thomas Stölting 0179 – 149 13 81
Kerstin Gröhn 0176 – 246 04 789




