Beach-Clubs nach Hamburg-Mitte verlegen

strandBezirksversammlung beschließt die Prüfung der neuen Standorte am Hafenrand

Weil in Altona der Kreuzfahrtterminal gebaut wird, sind die drei Beach-Clubs Lago Bay, HCB und Hamburg del mar auf der Suche nach einem neuen Standort. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat gestern beschlossen ihnen Asyl zu gewähren. Die Realisierung am Hafenrand soll kurzfristig geprüft werden.
„Uns kommt es dabei vor allem auf den Lärmschutz für die Anwohner an,“ so Ralf Neubauer. „Das muss gewährleistet sein. Einige bauliche Fragen müssen auch noch geklärt werden, ebenso die Parkplätze. Aber ich bin äußerst optimistisch, dass wir das hinkriegen. Die zahlreichen Besucher wird es freuen, wenn der Sommer 2009 naht und die Clubs an neuer Stelle geöffnet werden können.“

Weitere Ergebnisse der Bezirksversammlungssitzung Hamburg-Mitte vom 18. Dezember:

Wilhelmsburger Generationenhaus bekommt 90.000 Euro

„Ich bin froh über diesen Beschluss,“ so der SPD Bezirksabgeordnete Fred Rebensdorf über die Entscheidung, dem Projekt der St. Maximilian Kolbe Kirchengemeinde 90.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Das Projekt dient dazu, generationenübergreifendes lebenslanges Lernen zu fördern. Der eigens gegründete Förderverein zeichnet für 90.000 Euro. Die Bezirksversammlung gab gestern die andere Hälfte dazu.

„Damit kann die Umsetzung kurzfristig beginnen. Die Arbeit des Generationenhauses soll sowohl Senioren zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben motivieren und aktivieren und zugleich Vorschulkinder unterstützen. Damit setzt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ein weiteres Projekt der guten Nachbarschaften in Wilhelmsburg auf die Schiene,“ so Rebensdorf.

Mieter schützen. SPD will soziale Erhaltungsverordnung für St. Georg

Um die Mieterinnen und Mieter in St. Georg zu schützen, wird jetzt untersucht, unter welchen Bedingungen die soziale Erhaltungsverordnung und die Umwandlungsverordnung in St. Georg eingeführt werden können. Das gesetzlich dafür vorgeschriebene Verfahren wird jetzt begonnen und soll bis zum Sommer 2009 zu Ergebnissen führen.

„Es herrscht ein ungeheurer Druck auf den Wohnungsmarkt in St. Georg. Mit der gleichzeitigen Einführung der sozialen Erhaltungsverordnung und der Umwandlungsverordnung wollen wir Druck aus dem Kessel nehmen und die ansässige Wohnbevölkerung schützen,“ so der SPD Fraktionsvorsitzende Hansjörg Schmidt. „Die rot-grüne Bezirksmehrheit setzt sich mit ihrer Politik der guten Nachbarschaften für die Mieter ein,“ so Schmidt. „Dass die CDU gegen diese Ziele gestimmt hat, ist enttäuschend, bestätigt aber nur ihre gewohnt unsoziale Politik im Bezirk Hamburg-Mitte.“

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