Bürgerpreis und Sportpreis / Vergabe ab 2011
Der Bürgerpreis und ist ein eingeführter Preis für ehrenamtliche Arbeit für die Integration von Zuwanderern. Entsprechend dem Beschluss der Bezirksversammlung werden Menschen ausgezeichnet, die sich in vorbildlicher Weise für die Integration von Zuwanderern eingesetzt haben. Für alle, die an der Veranstaltung zur Verleihung des Bürgerpreises für ehrenamtliche Integrationsarbeit teilnehmen, ist diese Veranstaltung selber eine Auszeichnung und Anerkennung ihrer Arbeit – auch wenn nur wenige einen Preis bekommen. Die Erfahrungen der letzten drei Jahre haben gezeigt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Preisverleihung dies ebenso empfinden und sich mit den Preisträgerinnen und Preisträgern freuen. Deshalb nehmen sie teil. Der würdige Rahmen der Preisverleihung ist dafür eine Voraussetzung. Aufgrund der positiven Erfahrungen bei den bisherigen Preisverleihungen wird an der bisherigen Vergabepraxis wird dem Verfahren nach festgehalten.
Erstmals wird in diesem Jahr auch der Sportpreis des Bezirks vergeben. Auch er richtet sich an ehrenamtlich Tätige im Sportbereich, die Jugendliche an den Sport heranführen und mit ihnen arbeiten. Ab 2011 soll es dann nur noch eine Preisverleihungsveranstaltung geben, in der beide Preise vergeben werden.
Dies vorausgeschickt, möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:
- Die Vergabepraxis beider Preise wird 2010 wie beschlossen durchgeführt. Ab 2011 soll die Preisverleihung dann in einer Veranstaltung zusammengefasst werden. Dies hat den Vorteil, dass nicht zweimal eingeladen werden muss.
- Beide Preise werden dennoch unabhängig voneinander behandelt, d.h. die beiden separaten Jurys bleiben bestehen, da es sich um zwei sachlich verschieden ausgerichtete Preise handelt, die sich an ein unterschiedliches Zielpublikum richten.
- Die Jury für den Bürgerpreis hat bisher anerkanntermaßen gute Arbeit geleistet. Dafür dankt die Bezirksversammlung den Jurymitgliedern ausdrücklich. Es hat sich auch bewährt, dass in der Jury Personen des öffentlichen Lebens und der Zivilgesellschaft vertreten sind. Auch daran soll festgehalten werden.
- Da bisher nicht alle Fraktionen Jurymitglieder benannt haben, wird ausdrücklich festgelegt, dass jede in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vertretene Fraktion ein Mitglied für die Jury vorgeschlagen kann, dass dann vom Hauptausschuss gewählt wird. Dabei muss es sich um eine anerkannte Person des öffentlichen Lebens bzw. der Zivilgesellschaft (die selber nicht zur möglichen Zielgruppe möglicher Preisträger gehört) handeln, die einen Bezug zum Preis hat und die nicht Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ist.
Die Preisgelder bleiben unverändert, sowohl für den Bürgerpreis wie für den Sportpreis. Der würdige Rahmen für die Veranstaltung der Preisverleihung muss gewährt bleiben. Dass dies mit Kosten verbunden ist, erkennt die Bezirksversammlung an. Über das Budget ist jeweils rechtzeitig vom Hauptausschuss oder der Bezirksversammlung zu beschließen.

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