Wissenschaftsstandort Kleiner Grasbrook
Der Bericht der Behörde für Wissenschaft und Forschung über die vier Szenarien für die künftige Entwicklung der Universität Hamburg liegt nun vor. Es gibt, ausgehend von dem Bericht der Wissenschaftsbehörde, viele Gründe für einen Neubau auf dem Kleinen Grasbrook.
Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hatte sich bereits positiv zu einem möglichen Neubau der Universität Hamburg auf dem Kleinen Grasbrook ausgesprochen. Dabei spielen in erster Linie wissenschaftspolitische Überlegungen eine Rolle, aber auch stadtentwicklungspolitische Gründe. Wissenschaftspolitisch würde mit einer Verlagerung der Universität die Chance gegeben, die Hochschule auch inhaltlich und strukturell neu zu positionieren. Stadtentwicklungspolitisch besteht die Chance, für den Sprung über Elbe einen Ankerpunkt auf der anderen Elbseite zu schaffen. Dies bietet zahlreiche Perspektiven für die Elbinseln bis hin nach Harburg hinein.
Um die Analysen des Berichts der Behörde für Wissenschaft und Forschung in Bezug auf die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Kleiner Grasbrook wie auch für die stadtentwicklungspolitischen Perspektiven zu prüfen und auszuwerten, sollen in einer der nächsten Sitzungen des Stadtplanungs-ausschusses der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte (d.h. so bald als möglich) Experten eingeladen werden.
Dies vorausgeschickt, möge die Bezirksversammlung beschließen:
So bald als möglich wird der Stadtplanungsausschuss Experten einladen, die einerseits die Ergebnisse des Berichts der Behörde für Wissenschaft und Forschung zum Wissenschaftsstandort Kleiner Grasbrook dem Stadtplanungsausschuss vorstellen. Zugleich sollen auch die stadtentwicklungspolitischen Perspektiven, die sich aus einem Wissenschaftsstandort Kleiner Grasbrook ergeben, dem Stadtplanungsausschuss vorgestellt werden.

Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!