08. Mai 2018

Paloma-Viertel

Eigentümerin, PlanBude, Bezirk und Politik gehen gemeinsam voran

Mit dem heute präsentierten Verhandlungsergebnis zum Bauvorhaben „Paloma-Viertel“ können die Bayerische Hausbau, die PlanBude, der Bezirk Hamburg-Mitte und die rot-grüne Koalition eine gute und zukunftsweisende Perspektive für die Neubebauung am Spielbudenplatz vermelden.

Das Paloma-Viertel ist zweifellos eines der wichtigsten Bauvorhaben auf St. Pauli, das sogar bundesweit für Interesse und fachlichen Austausch sorgt. Der Bezirk Hamburg-Mitte geht in vielerlei Hinsicht neue Wege bei diesem Projekt, allen voran durch die hohe Nachverdichtung und die – im Bezirk Hamburg-Mitte erstmalige – Öffnung privater Dächer für die Allgemeinheit. Auch der Beteiligungsprozess, für den sich eigens die PlanBude gründete, ist neuartig und auf St.Pauli zugeschnitten.

Hervorheben möchten wir aus dem Verhandlungsergebnis:

- Eine deutliche Erhöhung der Wohnfläche, einhergehend mit einem Wohnungsmix der deutlich über den

   in Hamburg sonst üblichen Förderquoten und Förderzeiträumen liegt

- Öffentlich zugängliche Dächer für Freizeitnutzungen in der Nachbarschaft

- Langfristig gesicherter, günstiger Raum für Subkultur und soziale Einrichtungen

 

Dazu Henriette v. Enckevort SPD Bürgerschaftsabgeordnete für St.Pauli, Vorsitzende des City-Ausschusses Hamburg-Mitte:

„Gemeinsam mit der PlanBude als Anwältin des St. Pauli Codes haben wir mit der Eigentümerin jetzt ein Gesamtpaket vereinbart, das die Interessen sowohl der St.Paulianerinnen und St. Paulianer als auch der Bayerischen Hausbau mit der größtmöglichen Schnittmenge abbildet. Die Kleinteiligkeit des neuen Paloma-Viertels mit seiner Durchlässigkeit und der öffentlichen Zugänglichkeit auf allen Ebenen macht es zu einem sich gut einfügenden Bestandteil des vielseitigen St.Paulis.

 

Dr. Arik Willner, Vorsitzender der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte:

 "Der von uns politisch initiierte Beteiligungsprozess hat ein einzigartiges Ergebnis hervorgebracht. Wir haben politisch an dieser Stelle der Reeperbahn viel möglich gemacht, was sonst eher nicht genehmigt wird. Wir wollen hier z.B. die Nutzung der Dächer probieren, um für andere Bauvorhaben Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt ist der Bau absolut passend für St. Pauli und wird Beispielcharakter haben."

 

Sabrina Hirche, Mitglied der SPD Bezirksfraktion, Abgeordnete für St.Pauli:

„Der durch die PlanBude erarbeitete St.Pauli Code begleitet inzwischen fast jedes Bauvorhaben, das wir für St.Pauli diskutieren und ist ein sehr wichtiger Kompass für unsere städtebaulichen Entscheidungen im Quartier geworden. Das Paloma-Viertel soll ein Ort werden, der dem Stadtteil insgesamt zu Gute kommt. Deswegen ist neben der öffentlichen Zugänglichkeit auch der vielseitige Wohnungsmix und die hohe Förderquote ein wichtiges Verhandlungsergebnis.“

 

Weiter führt Dr. Michael Osterburg, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Mitte, aus:

„Ein Stück weit betreiben wir bei diesem Projekt auch städtebauliche Pionierarbeit. Die vorgesehenen, für die Öffentlichkeit zugänglichen, Dachlandschaften und ein gesondertes „Nachbarschaftscluster“ werden das Paloma-Viertel zu einem besonderen Quartier im Herzen von St.Pauli machen. Für uns steht nun an erster Stelle, dass dort eine förderfähige Baugemeinschaft angesiedelt werden kann. Sie ist aus kommunalpolitischer Sicht das Herzstück des Projektes. Für deren Realisierung werden wir alle uns möglichen Hebel in Bewegung setzen.“

 

Für Rückfragen, melden Sie sich gern bei:

Henriette v. Enckevort, SPD: 01577 4650111

Arik Willner, SPD: 0173 8853480

Sabrina Hirche, SPD: 0152 23670443

Michael Osterburg , GRÜNE: 0173 3118338