Musikalische Breitenbildung fördern
Im Bericht an die Bürgerschaft vom 31.03.09 (Drucksache 19/2694) zum Education-Programm (Musikvermittlung) der HamburgMusik gGmbH heißt es vom zuständigen Referenten, Herrn Dr. Becher:
„…auf vielen Reisen durch Deutschland und Europa hätten sie festgestellt, dass Hamburg im Musikvermittlungsbereich mit seinem breit gefächerten Angebot exzellent dastünde. Sehr viele Initiativen liefen bereits, sodass die HamburgMusik gGmbH als eine Art Plattform fungiere, um die Aufmerksamkeit für die Elbphilharmonie zu nutzen und ein Schlaglicht auf diese Initiativen zu richten“.
Es ist jedoch allgemein bekannt, dass Hamburg in der Stadtteilkultur eine Vorreiterrolle einnimmt. Und genau in diesem Rahmen finden viele Initiativen zur Musikvermittlung statt. Außerdem fehlt in der Drucksache eine Aussage dazu, wie diese „Plattform“ eigentlich aussehen solle. Ebenfalls heißt es:
„Darüber hinaus sei eine Website geplant, die das gesamte Musikvermittlungsangebot – nicht nur das Konzertangebot – in Hamburg zugänglich mache. Hierfür seien infolge einer Initiative der Kultursenatorin im Dezember alle Anbieter zusammengekommen.“
Leider hat Herr Dr. Becher nicht mitgeteilt, um welche Anbieter es sich handelt. Viele Musikvermittler die im Bezirk aktiv tätig sind, waren bei diesem Treffen auf alle Fälle nicht eingeladen.
Dies vorausgeschickt, möge die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschließen:
Herr Dr. Becher wird gemeinsam mit den bereits vorhandenen Musikvermittlern im Bezirk Hamburg-Mitte in den Ausschuss für Haushalt, Kultur und regionale Wirtschaft eingeladen um über die Vorstel-lungen zur „Plattform“ zu berichten.

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