Genossenschaftliches Wohnen am Elisabethgehölz - stadtbildprägende Bauten erhalten!

01.12.2011
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Projektbeschreibung:

Die Bilder werden uns freundlicherweise von der Initiative "Rettet Elisa!" bereitgestellt.

Die Mieter am Elisabethgehölz, im Curtiusweg und im Chapeaurougeweg müssen um ihr derzeitiges Zuhause fürchten: Der Vorstand der Vereinigten Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (vhw) möchte die 90 Jahre alte Wohnanlage abreißen. Die dortigen Backsteinbauten aus der Fritz-Schumacher-Ära wurden viele Jahre nicht saniert oder modernisiert. Der vhw schwebt ein Neubau mit 120 Wohnungen und einem veranschlagten Mietpreis von 11,50 Euro pro Quadratmeter vor. Heute zahlen die Mieter für die Wohnungen 4,45 Euro pro Quadratmeter.
Die Fassaden der betreffenden Häuser bilden im Bezirk Hamburg-Mitte  ein wesentliches stadtbildprägendes Element. Die genossenschaftlichen Mietwohnungen sind ein wichtiger Standort bezahlbaren Wohnraums in Hamm. In der Initiative „Rettet Elisa“ haben sich die Mieter der betreffenden Wohnungen in Hamm zusammengeschlossen, um auf die Missstände und den Konflikt mit der vhw aufmerksam zu machen. Sie kämpfen für den Erhalt ihrer Wohnungen.
Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte positioniert sich ganz klar: Die Vernichtung bezahlbaren Wohnraums ist grundsätzlich nicht im Sinne des „Vertrags für Hamburg“ und auch nicht im Sinne des „Bündnisses für Wohnen in Hamburg“, wie es auch in einem interfraktionell eingebrachten und beschlossenen Antrag im Hauptausschuss der Bezirksversammlung heißt. Bezahlbarer Wohnraum muss erhalten oder in geeigneter Weise ersetzt werden, solange es technisch und wirtschaftlich möglich ist. Fraktionsübergreifend wurde zusammen mit dem Bezirksamt Kontakt zur vhw hergestellt, um gemeinsam nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Dieser Tage laufen die Gespräche auf Hochtouren. Sicher ist, dass die Politik hier nur beratende Funktion einnehmen darf und kann. Es handelt sich eben nicht um städtisches Wohnen.
Auch grundsätzlich muss sich darüber Gedanken gemacht werden, wie mit den 50er und 60er Jahre-Bauten gerade in unseren Wohnstadtteilen Horn, Hamm und Borgfelde zukünftig umgegangen wird. Deren Bausubstanz verschlechtert sich ohne entsprechende Sanierung zusehends.Hierfür müssen für alle Seiten (Eigentümer und Mieter) sinnvolle Lösungen und Verfahren gefunden werden. Im Zusammenspiel mit den gesetzlich geforderten energetischen Sanierungen kommt dieser Tage vieles in Bewegung und muss diskutiert werden.

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Kategorie: SPD Bezirk Hamburg Mitte Projekte: Wohnen und soziale Stadtteilentwicklung
Status: In Bearbeitung

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Kommentare

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Scheurell, 12-12-11 18:49:
Es wird immer einen Grund geben, über zeitgemäßen Wohnungsbau zu sein. Man muss nur lange genug suchen. Allein 4,45 Euro/qm kalt sagt noch lange nichts über die Gesamtmiete einschließlich Energieverbrauch aus.
Buffie, 25-01-12 02:40:
That's going to make tgihns a lot easier from here on out.
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