SPD Fraktion Hamburg-Mitte lehnt Umzug in die Gebäude der Wirtschaftsbehörde ab
Hansjörg Schmidt: Gedaschko verschwendet aus persönlicher Eitelkeit das Geld der Steuerzahler
Die SPD Fraktion fordert Klarheit von Seiten des Senats über den Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Während zunächst vorgesehen war, dass das Bezirksamt in die HafenCity ziehen sollte, will nun die Wirtschaftsbehörde das Gebäude beziehen. Vor allem kritisiert die SPD, dass die Planungen bereits abgeschlossen sind. „Es war mühsam genug, die Planungen auf die Bedürfnisse eines Bezirksamtes mit sehr viel Publikumsverkehr abzustimmen. Nun soll dort eine Behörde einziehen, die praktisch keinen Publikumsverkehr hat,“ so der SPD Fraktionsvorsitzende Hansjörg Schmidt.

Das momentane Bezirksamt am Klosterwall
Währenddessen will man dem Bezirksamt das stark sanierungsbedürftige Gebäude der Wirtschaftsbehörde andienen. Ein Gebäude - verwinkelt, ohne U- oder S-Bahn-Zugang und für den Publikumsverkehr abgelegen. Außerdem werden die Kosten erneut steigen, da durch die neuen Pläne zwei Umzüge statt einem erforderlich werden. Für die SPD-Fraktion Mitte ist dies ein weiterer Beweis für die Abgehobenheit des Senats.
Dass die Mitarbeiter des Bezirksamtes über die Vorgänge aus der Zeitung erfahren, macht für die SPD deutlich, dass dieser Senat sich nicht nur von den Bürgern entfremdet hat, sondern mit den eigenen Mitarbeitern wie mit Möbelstücke umgehe, die man hin- und herschieben könne.
Konkret wirft der SPD Fraktionsvorsitzende Hansjörg Schmidt Wirtschaftssenator Gedaschko vor: „Herr Gedaschko möchte wohl aus persönlicher Eitelkeit in die repräsentative Hafencity ziehen. Die Belange der Bürgerinnen und Bürger sind ihm völlig egal. Die Sanierung und der Umbau des herunter gekommenen Gebäudes der Wirtschaftsbehörde dürften sehr teuer werden. Dann sollten lieber die alten Pläne eines Neubaus für das Bezirksamt am Hauptbahnhof wiederbelebt werden. Im

Hansjörg Schmidt
Interesse der Bürgerinnen und Bürger sollten persönliche Befindlichkeiten zurückgestellt werden.“
Die SPD Bezirksfraktion Mitte will nun Klarheit schaffen und hat dafür eine Anfrage an den Senat gestellt.

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