Wohnstandort Rothenburgsort stärken

Nach vielen Jahren des Kampfes ist es jetzt gelungen das ehemalige Grundstück des Zollamtes Oberelbe inklusive seines Bürogebäudes und der dazugehörigen Abfertigungsrampen in Rothenburgsort für immer zu schließen. Es wäre nur konsequent, wenn auch dieser Teil Rothenburgsorts eine Lücke innerhalb des Wohngebietes schließt und sich zwischen Wohnen und Schulgelände als Wohngebiet entwickelt.

Das Gebiet ist durch die Straßenzüge Billhorner Mühlenweg, Billhorner Kanalstraße, Köhnestraße so wie Marckmannstraße begrenzt.

Wir haben nun erfahren, dass ein uraltes Gebäude, welches bisher eine Gaststätte beherbergte, abgerissen und durch einen zweistöckigen Büroneubau und eine Lagerhalle ersetzt werden soll. Die Politik, hat sich seit Jahren für den Erhalt dieser Betriebe eingesetzt, damit aber auch der Anschluss an die heranwachsende HafenCity an Rothenburgsort weiter durch Wohnen verdichtet wird, ist es unerlässlich alles zu tun, um die jetzige Gebietsausweisung in Richtung Wohnen zu Entwickeln.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte möge daher beschließen:

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, eine Änderung des jetzigen Bebauungsplanes Rothenburgsort 13 mit Aufstellungsbeschluss vom 25.11.2002 mit der zentralen Zielsetzung dahingehend einzuleiten, dass Wohnen und nicht-störendes Gewerbe ermöglicht wird. Grundlage soll ein zeitgemäßes innerstädtisches Quartier mit einer integrierten Nutzung von Wohnen und nicht-störendem Gewerbe sein.

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