31. Juli 2014

Seilbahn:

Hamburg ist nicht käuflich

Die Pro-Seilbahnkampagne zeigt mehr und mehr ihr wahres Gesicht. Wie jetzt den Medien entnehmbar, sehen sie sich schon gezwungen Persönlichkeiten dieser Stadt vermeintliche „Zitate“ in dem Mund zu legen, die ein positives Statement zur Seilbahn beinhalten. So scheint es Corny Littmann ergangen zu sein, der nun öffentlich darlegt mit „NEIN“ am 24.8. und damit gegen die Seilbahn zu votieren.

„Da stellt sich doch die Frage, welche der Hamburger Persönlichkeiten, die im „Info-Magazin Bürgerentscheid Seilbahn“ zitiert wurden, vielleicht auch eine ganz andere Haltung dazu haben, als bisher veröffentlicht. Wie steht es denn um Herrn Darboven und Frau Tietjens?“ fragt Falko Droßmann (40), Fraktionschef in Hamburg-Mitte.

 Und noch eine Frage lässt Falko Droßmann mittlerweile nicht mehr kalt. „Wer zahlt eigentlich inzwischen die Kampagne der Initiative „pro Seilbahn“. Sind das immer noch die IG St.Pauli und der Tourismusverband? Angesichts des massiven Auftritts der Kampagne scheinen da große Beträge im Hintergrund zu sein. Wer finanziert das alles?“

 „Es geht hier mittlerweile nicht mehr nur um die legitime Frage Seilbahn ja oder nein. Durch die unsaubere Kampagne der Befürworter muss man feststellen, dass das Instrument des Bürgerentscheids schwer in Mitleidenschaft gezogen wird. Es wird mit allen Mitteln versucht, sich ein Ja zu erkaufen“, fasst Henriette von Enckevort (34), SPD-Abgeordnete für St.Pauli zusammen. „Zuerst wurden fragwürdige Methoden genutzt um die Unterschriften für den Bürgerentscheid zu sammeln, dann bietet der Seilbahnhersteller Doppelmayr dem Bezirk 10 Millionen Euro, wenn der Bürgerentscheid mit einem „Ja“ zur Seilbahn endet und nun schmückt sich die Initiative mit hanseatischen Persönlichkeiten als Unterstützer, die sich dann nicht mal als Befürworter entpuppen“, erklärt Enckevort weiter.

Kontakt:

Henriette von Enckevort    040 24 90 20 oder  0157 746 50111