13. August 2014

Chaos vermeiden

Tiefgaragenstellplätze für Veranstaltungen freigeben

Ende September beginnt die Basketballsaison der Bundesliga 2014/2015. Hamburg ist erstmals seit 12 Jahren wieder dabei mit den Hamburg Towers in der ProA, der zweiten Basketballbundesliga. Ihre sportliche Heimat wird die nagelneue Basketball-Arena am Inselpark in Wilhelmsburg sein. Die Basketballfans dürfen sich schon auf spannende Spiele freuen. Bei Besuchern, die mit dem eigenen PKW anreisen, könnte allerdings schon vor dem Spiel Frust aufkommen. Denn es gibt viel zu wenig Parkplätze. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mit einer Tiefgarage. Um Chaos zu vermeiden, fordert Die SPD Fraktion Hamburg Mitte die Öffnung dieser Tiefgarage bei Spielen mit einem erwarteten hohen Besucheransturm. 

Am 19. Oktober geht es los mit dem ersten Heimspiel der Hamburg Towers in der neuen Basketball-Arena mit 3.500 Zuschauerplätzen. Die offiziellen Parkplätze der Basketball-Arena befinden sich auf einer Gemeinschaftsstellplatzanlage hinter der Seniorenwohnanlage. Die Stellplätze sind auch für Hotelgäste, Restaurantbesucher, Anwohner und Angestellte vorgesehen. Bei einem gut besuchten Spiel reichen sie bei weitem nicht aus. Chaos und Konflikte mit den Nachbarn und anderen Nutzern sind vorprogrammiert. Die Tiefgarage der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) befindet sich in unmittelbarer Nähe und wird außerhalb der Bürozeiten kaum genutzt. Eine Öffnung dieser Tiefgarage würde die Anzahl der Stellplätze fast verdoppeln und zu einer spürbaren Entlastung der Situation führen.

„Ich freue mich schon auf spannende Bundesligaspiele in der Inselparkhalle am Kurt-Emmerich-Platz. Auch wenn die neue Halle sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, werden viele Besucher mit dem eigenen PKW anreisen. Darauf müssen wir in Wilhelmsburg vorbereitet sein. Ein voraussehbares Problem stellen die wenigen zur Verfügung stehenden Parkplätze in unmittelbarer Nähe dar. Um Chaos zu vermeiden, muss die BSU deshalb unbedingt ihre Tiefgarage öffen, “ sagt dazu Kesbana Klein (46), SPD Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg.

„Wenn wir hochkarätigen Sport in der Inselparkhalle wollen, müssen auch die Begleitumstände stimmen. Nur so können die Wilhelmsburger sich über „Ihre“ neue Bundesliga freuen und die Besucher den Stadtteil in bester Erinnerung behalten“, ergänzt Kerstin Gröhn (31), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Bezirksfraktion.

Für Rückfragen: Kesbana Klein 015150849661