06. Juni 2018

Kulturkanal

Leinen los!

SPD und GRÜNE im Bezirk Hamburg-Mitte setzen sich für die dauerhafte Nutzung der Hallen am Kulturkanal als kreatives Zentrum ein. Das Gelände der ehemaligen Zinnwerke östlich des Veringkanals wird seit 2011 durch vielfältige kreative Nutzungen bespielt. Um den Standort langfristig als Kreativzentrum zu halten und auszubauen, wird nun ein umfassendes Konzept benötigt - unter anderem da die alten Fabrikhallen baufällig sind.

Daher haben die Fraktionen von SPD und GRÜNE heute im Hauptausschuss des Bezirkes Hamburg-Mitte die Erstellung eines dauerhaft tragfähigen Nutzungskonzeptes der beschlossen und hierfür 60.000 Euro aus Mitteln der Bezirksversammlung bereitgestellt. In das Konzept sollen die Anregungen der jetzigen Nutzer, örtlicher Akteure und interessierter Initiativen einfließen.

 

„Neben mir setzen sich Kesbana Klein und Klaus Lübke als Abgeordnete der SPD vor Ort seit langer Zeit für die Umsetzung des Kulturkanals in Wilhelmsburg ein. Die finanzielle Unterstützung für das Konzept soll jetzt den nötigen Schwung für die Idee geben. Für die SPD ist klar: Stadtentwicklung ohne Kultur kann es nicht geben.“
(Dr. Arik Willner, Fraktionsvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte)

 

„Der Kulturkanal kann endlich eine wichtige Hürde nehmen. Die Finanzierung für ein tragfähiges Konzept ist der erste Schritt, um für den Standort eine stabile Grundlage zu schaffen. Die vielen kreativen Ideen aus dem Stadtteil und der gesamten Stadt werden auf Machbarkeit geprüft. Wir hoffen, im Herbst ein spannendes Ergebnis vorstellen zu können, was dann durch die Bürgerschaft umgesetzt werden kann. So kann Rot-Grün seine Ziele aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.“

(Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg-Mitte)

 

"Ich freue mich, dass die Entwicklung am Kulturkanal wieder Fahrt aufnimmt. Besonders wichtig ist, dass alle Aktiven und Interessierten vor Ort einbezogen werden, und nichts über die Köpfe von uns Wilhelmsburgern hinweg entschieden wird."
(Kesbana Klein, SPD Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

"Bei Kultur denken die meisten zuerst an ‚brotlose Künste‘. Dass am Kanal in den vergangenen Jahren mehr als 60 Arbeitsplätze entstanden sind, wird darüber vergessen. Mit einem zukunftsfähigen Konzept wollen wir diese Arbeitsplätze im Stadtteil erhalten - und die Möglichkeit für weitere im Umfeld schaffen."

(Sonja Lattwesen, GRÜNE Bezirksabgeordnete aus Wilhelmsburg)

 

„Wir zeigen, dass wir das Thema Kulturkanal ernst nehmen und in guter Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Nägel mit Köpfen machen. Jetzt ist es Zeit, dass sich alle Interessierten an der Entwicklung des inhaltlichen Konzeptes beteiligen"
(Klaus Lübke, SPD, Kulturpolitischer Sprecher der Bezirksfraktion Hamburg-Mitte)

 

Zum Hintergrund:

Kreativwirtschaftliche Nutzungen, kulturaffines Co-Working, Theaterproduktionen, kulturelle Events. Ortsnah und lokal vernetzt, mit Hamburg verbunden und eine Stärkung der kreativen Milieus der Elbinseln. Vieles lässt sich an diesem Ort denken.

In dem ehemaligen Verwaltungstrakt der Zinnwerke arbeiten kreative Existenzgründer. Versuche, die Werkhallen der Zinnwerke dauerhaft zu nutzen, und zu einem lebendigen Herz des Kulturkanals zu machen, scheiterten bisher am baulichen Zustand des Gebäudes.

Nicht weit entfernt, Am Veringhof 1, liegt eine alte Werkhalle, die zuletzt von einem Lebensmitteldiscounter genutzt worden ist, und seit dessen Umzug leer steht. Ob und wie dieses Gebäude in den Kulturkanal einbezogen werden kann ist offen.

Für eine Wiedererweckung der Hallen als kreatives Zentrum am Kulturkanal sind umfangreiche Investitionen notwendig. Um diese einwerben zu können, bedarf es jedoch eines klaren Konzeptes, das sich mindestens nach der baulichen Ertüchtigung selbst tragen können muss.

Seit einigen Jahren hat die Kreativgesellschaft die Zinnwerke von der Sprinkenhof gepachtet.

Sie steht im Kontakt zu den lokalen Akteuren vor Ort, und kann ein Konzept erstellen, das die Möglichkeit öffentlicher Investitionen für den Kulturkanal eröffnet.

 

Rückfragen:

Kesbana Klein (SPD)                       0151 50849661

Klaus Lübke (SPD)                           0176 78142201

Arik Willner (SPD)                           0173 8853480