13. September 2018

Sport- und Kulturzentrum Hamm/Borgfelde

Die Bezirksversammlung stellt insgesamt 510.000 Euro zur Verfügung

„Das Sport- und Kulturzentrum an der Burgstraße wird der neue Treffpunkt für die Anwohnerinnen und Anwohner sein, unser Stadtteilzentrum für Hamm und Borgfelde! Deshalb unterstützen wir als Bezirksversammlung den Neubau mit bis zu 510.000 Euro für eine Kletterwand, einen neuen öffentlich zugänglichen Spielplatz und die technische Ausrüstung für einen modernen Theaterbetrieb des Sprechwerks. Zusammen mit dem Stadtteilarchiv, einer Kita, einer Gastronomie, 130 Wohnungen sowie einem Vorplatz, entsteht hier ein lebendiger Ort für die Menschen im Quartier.“

Yannick Regh, Abgeordneter der SPD der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

 

Das neue Sport- und Kulturzentrum ist nicht nur ein Zugewinn für Hamm und Borgfelde, seine Wirkung und Anziehungskraft erstrecken sich über unsere Stadtteile hinaus. Aber auch im Detail bringt das Stadtteilzentrum Fortschritte:  Kulturladen und Stadtteilarchiv sind endlich barrierefrei zugänglich.

Zudem sind diese Einrichtungen wie auch das Sprechwerk mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt erreichbar.

Damit kommen wir unserem Ziel, mehr Barrierefreiheit zu schaffen, ein gutes Stück näher.

Für ältere und/oder behinderte Menschen eine erfreuliche Nachricht."

Elke Kuhlwilm, Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und regionale Abgeordnete der SPD für Hamm

 

 

„Als SPD Fraktion kümmern wir uns in erster Linie um die Menschen, die vor Ort in den Quartieren leben – wir nennen das den lebenswerten Bezirk. Neben Wohnungsbau geht es uns darum, die Lebensqualität für jede und jeden Einzelnen zu erhöhen. Das Stadtteilzentrum Hamm/Borgfelde ist hierbei ein wichtiger Beitrag zur Förderung von Sport- und Kultur im Quartier. Das kommt den Bewohnerinnen und Bewohnern im Stadtteil direkt zugute und deshalb fördert die SPD diesen Ort mit Nachdruck.“ 

Arik Willner, Fraktionsvorsitzender der SPD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte

 

„Genau zwischen Borgfelde und Hamm entsteht zurzeit ein neues Sport- und Kulturzentrum, welches die Stadt mit 6,3Mio.€ unterstützt. Gerade für das kleine Theater Sprechwerk ist dieser Neubau Chance und Herausforderung zugleich. Auf Vorschlag von Rot-Grün stellt die Bezirksversammlung Mitte dem Theater noch notwendige Mittel für die technische Ausstattung zur Verfügung, damit der Neustart an diesem Standort auch gelingt.“

Michael Osterburg, GRÜNER Bezirksfraktionsvorsitzender und Abgeordneter aus Hamm

 

„Mit dem Beschluss werden die letzten Hürden zur Realisierung des neuen Sport- und Kulturzentrums an der Burgstraße ausgeräumt  Mit dem beeindruckenden Neubau erhalten das Theater Sprechwerk Hamburg, der Kulturladen und das Stadtteilarchiv Hamm an zentraler Stelle an der Burgstraße eine neue Heimat. Zusammen mit dem HT16 schaffen wir hier Kultur- und Sportangebote nicht nur für die Stadtteile Borgfelde und Hamm sondern für die gesamte Kulturszene und den Sport in Hamburg.“ 

Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion

 

„Sport und Kultur sind für Hamm und Borgfelde zentral, um mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Dazu kommen dann noch 130 Wohnungen. Ich freue mich, dass neben dem Kulturladen Hamm und der Geschichtswerkstatt auch das Sprechwerk aus Borgfelde hier einzieht. Gut, dass die Bezirksversammlung auf Vorschlag von Rot-Grün hier jetzt dem Theater mit notwendigen Mitteln in Höhe von 230.000€ zur technischen Ausstattung zur Seite springt.“

Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen Bürgerschaftsfraktion und Abgeordneter für Hamburg Mitte im Rathaus

 

 

Mit den Stimmen der SPD/GRÜNEN Bezirkskoalition Hamburg-Mitte hat die Bezirksversammlung in ihrer gestrigen Sitzung 230.000 € für die technische Ausstattung (Technikbrücke) des Theaters Sprechwerk aus Mitteln der Bezirksversammlung bewilligt.

Die Koalitionsfraktionen aus SPD und GRÜNEN sind überzeugt, dass mit dem Neubau ein neues, attraktives Stadtteilzentrum für Hamm und Borgfelde entsteht. Das Zentrum sichert die strukturelle Zukunft der Stadtteilkultur und des Stadtteilsports in den Quartieren. Ausschlaggebend ist darüber hinaus die Ermöglichung eines täglich funktionierenden Angebots, das sich langfristig von allein tragen kann. SPD und GRÜNE haben daher das Sprechwerk finanziell unterstützt, damit die Zukunft des Theaters langfristig gesichert wird. Ein starkes Stadtteilzentrum am Standort der HT16 in Verbindung mit Kultureinrichtungen wie dem Sprechwerk bringt eine Aufwertung der Quartiere in Hamm und Borgfelde sowie eine lebendige Nachbarschaft für die Anwohnerinnen und Anwohner.

 

 

Zum Hintergrund:

Der Neubau des Sportzentrums der Hamburger Turnerschaft von 1816 r.V. (HT16) schafft ein neues und bisher einzigartiges Stadtteilzentrum in Hamm und Borgfelde, aber auch im Bezirk Hamburg-Mitte durch die Verbindung eines sportlichen und kulturellen Angebots mit zusätzlichem Wohnraum, sozialen Einrichtungen und einer verbesserten medizinischen Versorgung vor Ort. Neben dem Privat- und Stadtteiltheater „Sprechwerk“ aus Borgfelde findet auch das Stadtteilarchiv/ die Geschichtswerkstatt Hamm eine neue Heimat in den Räumlichkeiten des Hammer Stadtteilzentrums. Die Planungen haben zum Ziel, mittels Stärkung des Mietwohnungsbaus (130 Wohneinheiten) eine sinnvolle Ergänzung des Wohnungsmixes im Stadtteil zu erreichen und etablierten Kultureinrichtungen im Quartier eine langfristige Nutzungs- und Entwicklungsperspektive zu geben.  

Grundlage der Entwicklung war ein Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft zur Drs. 21/3489 im Frühjahr 2016, mit dem eine städtische Förderung, bestehend aus Zuschüssen und einer Reduzierung des Kaufpreises, für das Grundstück ermöglicht wurde. Unter Berücksichtigung der Kaufpreisreduzierung in Höhe von 4,2 Mio. Euro und der städtischen Zuschüsse betrug der von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossene Gesamtwert der damaligen ersten städtischen Förderung somit 6,3 Mio. Euro. Senat, Bürgerschaft und die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte haben dieses insbesondere für die Stadtteile Borgfelde und Hamm so wichtige Projekt vorangebracht.

Die im Rahmen des vom Bezirk erstellten Bebauungsplans durchgeführte Bürgerinformationsveranstaltung zu diesem Stadtteilzentrum am 24. September 2015 mit knapp 150 Anwohnerinnen und Anwohnern aus Hamm und Borgfelde war ein großer Erfolg. Das Projekt erfreut sich einer hohen Zustimmung im Quartier. Auch wegen des großen Zuspruchs seitens der Bevölkerung hat die Bezirksversammlung die HT16 bereits finanziell bei der Umsetzung des Stadtteilprojektes unterstützt und für einen neuen Kinderspielplatz sowie den Bau einer Kletterwand insgesamt 280.000 Euro zur Verfügung gestellt. (Drs.21-4303).

Zurzeit befinden sich die Sporthalle und der Kopfbau für die kulturellen sowie medizinischen Einrichtungen am Sievekingdamm im Bau. Das Sprechwerk wird im Erdgeschoss mit Zugang zum neugeschaffenen zentralen Platz seine Räumlichkeiten beziehen und für bis zu 199 Besucherinnen und Besucher Platz bieten. Somit kommt die Stadtteilkultur zusammen mit dem Sprechwerk und dem Kulturladen Hamm endlich an eine prominente Stelle im Stadtteil – sichtbar für alle Anwohnerinnen und Anwohner und gut erreichbar über die U2 Station Burgstraße.

An vielen Stellen musste nicht nur bei der Sporthalle sondern auch beim Kopfbau für die Räumlichkeiten der Kultureinrichtung Sprechwerk wegen gestiegener Materialkosten umgeplant werden um die Funktionalität des Baukörpers zu erhalten.

Dies ist dem Vorhabenträger und dem Sprechwerk unter Beteiligung der Politik nach vielen Gesprächen gelungen. Zusätzlich hat sich der Vorhabenträger bereit erklärt, weitere Kosten zu übernehmen, und das Sprechwerk selbst hat zusätzliche finanzielle Mittel über eine neue Kreditaufnahme akquiriert – insgesamt tragen beide Parteien bis zu 500.000 Euro Mehrkosten für die Räumlichkeiten des Theaters. Damit sind jedoch auch die finanziellen Möglichkeiten der Kultureinrichtung Sprechwerk ausgeschöpft; es bedarf öffentlicher Unterstützung, damit das Stadtteilzentrum die neue Heimat für Sport und Kultur in Hamm und Borgfelde werden kann. Für den Theaterbetrieb notwendig ist eine sog. Technikbrücke, die weder Vorhabenträger noch das Sprechwerk zusätzlich finanzieren können. Zur Sicherung der vollen und uneingeschränkten Funktionalität der Theaterräume muss diese Technikbrücke umlaufend (d.h. geschlossen) an der Decke befestigt werden. Die zusätzlichen Brutto-Kosten belaufen sich nach Kostenvoranschlägen sowie Schätzungen auf bis zu 230.000 Euro inkl. Umsatzsteuer für die Technikbrücke.

 

 

Ansprechpartner:

Yannick Regh (SPD)                            0152    56 82 32 89