21. September 2018

Sanierung Öjendorfer See

Blaualgenbelastung bekämpfen und Baden wieder ermöglich

„Kein Baden im Öjendorfer See möglich – das dürfen wir nicht zulassen! Als SPD Hamburg-Mitte kümmern wir uns um einen lebenswerten Bezirk. Wir bringen Maßnahmen voran, die die Lebensqualität jedes Einzelnen erhöhen. Mit der Sanierung des Öjendorfer Sees starten wir einen Versuch die Wasserqualität für die Menschen und die Natur verbessern und den kleinen und großen Billstedterinnen- und Billstedtern den Badespaß in den Sommermonaten zurückbringen.“

Dr. Arik Willner (Vorsitzender SPD Fraktion Hamburg-Mitte)

Ein funktionierender Badesee gehört zu einem lebenswerten Bezirk. Der Öjendorfer See ist für den Bezirk Hamburg-Mitte von daher von zentraler Bedeutung für die Lebensqualität in Billstedt, aber auch für andere Stadtteile im Bezirk.

 

Der Öjendorfer See ist eines von insgesamt 14 EU-Badegewässern in Hamburg und unterliegt damit der Hamburger Badegewässerverordnung. Für alle EU-Badegewässer mussten gemäß der Badegewässerrichtlinie sogenannte "Badegewässerprofile" erstellt werden. Die Badegewässerprofile enthalten eine Beschreibung des Gewässers und Hinweise auf mögliche Verschmutzungsursachen. Darüber hinaus wird abgeschätzt, wie hoch die Gefahr einer Massenvermehrung von Phytoplankton (Schwebalgen), insbesondere von Cyanobakterien (Blaualgen), im Gewässer ist.

 

Die Blaualgenbelastung hat dieses Jahr einen traurigen Höhepunkt erreicht. Die Badestelle war daher, wie viele andere Gewässer in Hamburg, den ganzen Hochsommer über gesperrt. Wir als SPD Fraktion möchten für alle Billstedterinnen und Billstedter und für die Lebensqualität des gesamten Bezirks erreichen, dass die Badestelle ab dem nächsten Sommer wieder genutzt werden kann. Daher setzen wir uns für eine wirksame Sanierung des Gewässers ein.

 

Der BUE liegt hierzu ein Gutachten vor, welches die folgenden Maßnahmen zur Sanierung vorschlägt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen müssen in einem Praxistest bewiesen werden.

 

  • Mähen der Unterwasserpflanzen mittels Mähboot etwa 1,5 m unter der Wasseroberfläche inkl. Entnahme des Mähgutes
  • Fischbiologische Untersuchen, u.a. um die Etablierung von gründelnden Fischarten wie Karpfen und Brassen zu verhindern
  • Unterbinden der Fütterung von Wasservögeln, u.a. durch Hinweisschilder

 

Für die nötigen Sanierungsmaßnahmen werden jährliche Kosten von 50.000 – 80.000 € veranschlagt, eine Summe, die der Bezirk nicht alleine aufbringen kann. Als SPD Fraktion möchten wir die Situation jedoch nachhaltig verbessern und hierzu im ersten Jahr eine Anschubfinanzierung in Höhe von 40.000 € durch Mittel der Bezirksversammlung bereitstellen. Für den Rest der Kosten sollen Gespräche mit den zuständigen Senatsbehörden geführt werden.

 

 

Kontakte:

Frank Ramlow

(Mitglied d. Bezirksversammlung HH-Mitte für Billstedt)                                                       0172 40 40 11 5

Oliver Sträter

(MdBV HH-Mitte /Programmverantwortlicher “Lebenswerter Bezirk“)                             0171 35 22 62 2

 

Dr. Arik Willner

(Vorsitzender SPD Fraktion Hamburg-Mitte)                                                                             0173 88 53 48