07. November 2018

Hein-Hoyer-Straße

Mieter dürfen bleiben

„Mit dem Gebrauch des Vorkaufsrechts hat die Stadt es genau da eingesetzt, wo es uns so wichtig ist. Das Mietshaus in der Hein-Hoyer-Straße mit seinen 32 Wohnungseinheiten muss unbedingt bezahlbarer Wohnraum bleiben und darf die dort seit Jahren ansässigen Mieterinnen und Mieter nicht verdrängen! Dafür setzen wir uns mit der rot-grünen Bezirksversammlung, aber auch auf Landeseben seit Jahren ein. Gerade im Hinblick auf die auf St. Pauli geltende Soziale Erhaltungsverordnung, ist es wichtig einer gewissen Verdrängung Einhalt zu gebieten.“ Sabrina Hirche, SPD Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, SPD Abgeordnete für St. Pauli.

Hamburg wächst seit Jahren stetig weiter, nur werden insbesondere die innerstädtischeren, sehr zentral gelegenen Stadtteile immer nachgefragter. So geht es auch dem Stadtteil St. Pauli. Wollte vor Jahren noch kaum jemand dort, wo es sehr urban ist, wohnen, drängen sich inzwischen Investoren um den Kauf von Häusern. Das Mietshaus in der Hein-Hoyer-Straße drohte ebenfalls diesem starken Aufwertungs- und Verdrängungsdruck zum Opfer zu fallen; ein potenzieller Käufer wollte nicht auf die Verhandlungen mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte eingehen, das bereits auf die sozialen Strukturen und Einhaltung der sozialen Erhaltungsverordnung hingewiesen hatte. So nutze die Stadt erstmals ihr Vorkaufsrecht, um die Mieterinnen und Mieter vor dem Verkauf des Hauses und einer möglichen Verdrängung zu bewahren. Alle insgesamt 32 Wohneinheiten werden bestehen bleiben.

Wohnungen müssen Wohnraum bleiben- dafür setzten sich SPD seit jeher in Hamburg-Mitte ein.  Sozial gefördertes Wohnen spielt nach wie vor auf Bezirks- und Landesebene eine wichtige Rolle.

Ansprechpartner:

Sabrina Hirche: 01724554224