22. Juli 2014

St. Pauli plant die neuen Esso-Häuser:

Bezirk und Planbude stellen das Beteiligungsverfahren vor

Eine neue Form der Beteiligung stellte heute Andy Grote, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte zusammen mit dem Team der Planbude vor. Die Planbude GbR wird durch den Bezirk mit der Durchführung des Beteiligungsverfahrens beauftragt.  Anfang August startet das Beteiligungsverfahren für die Bebauung auf dem Areal der ehemaligen Esso-Häuser zunächst mit einem thematischen Workshop. Ende August soll ein großes Eröffnungsfest folgen. Der gesamte Stadtteil ist eingeladen, beim Planungsprozess mitzuwirken. Angesetzt wird das Verfahren für ein halbes Jahr. Die Ergebnisse sollen in den Auslobungstext des darauf folgenden städtebaulichen Wettbewerbs einfließen. Für die Begleitung, Koordination und Moderation des Prozesses ist das Planungsbüro Urbanista beauftragt worden, außerdem wird es ein den Prozess begleitendes Gremium geben, in dem Eigentümer, Kommunalpolitik, Initiativen und Bezirk die weiteren politischen Rahmenbedingungen verhandeln und das als Kommunikationsplattform dient.

 

„Der heute vorgestellte Planungsprozess soll durch den Stadtteil getragen werden. Er verspricht einen neue Qualität und eine neue Kultur von Beteiligung, dessen Tiefe innovativ und einzigartig für Hamburg werden kann. Allen Beteiligten war heute anzumerken, dass der gemeinsame Wille ein echtes unverwechselbares Stück St. Pauli zu planen vorhanden ist. Die SPD im Bezirk unterstützt das Verfahren und sieht es als eine große Chance an, die Atmosphäre und den sozialen Zusammenhalt im Viertel mitzunehmen. St. Pauli hat ein einzigartiges Gesicht, das durch einen einzigartigen Planungsprozess aufgenommen werden muss. Alle Akteure sind dazu aufgerufen, gemeinsam verantwortlich mit dieser Aufgabe umzugehen. Gerade die Mischung aus dem Team der Planbude, Bezirk und dem Planungsbüro Urbanista verspricht hierfür eine enorme Reichweite“ so Henriette von Enckevort (34), SPD-Bezirksabgeordnete aus St. Pauli.

„Unsere bereits im Jahr 2012 aufgestellten Rahmenbedingungen, insbesondere die Verwirklichung von 50% gefördertem Wohnen erhalten wir aufrecht und geben sie als Rahmenbedingung mit in den nun beginnenden Prozess. Wir hoffen auf ein konstruktives Verfahren und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Akteure. Jeder der beteiligt werden will, soll die Chance haben sich zu beteiligen,“ so Falko Droßmann (40), SPD Fraktionschef in Hamburg-Mitte.