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ST. GEORG

St.Georg beheimatet ca 13.000 Menschen auf 1,8 qkm. Seine Geschichte ist bis ins 13. Jahrhundet zurückverfolgbar. St.Georg gehörte zur Vorstadt Hamburgs. Dort befand sich ein Lepra-Hospital, das nach dem Heiligen Georg benannt wurde. Pestkranke durften die Stadt nicht betreten und fanden Zuflucht im Hospital. Späterhin wurde nach St.Georg das störende Gewerbe, wie beispielsweise Schweinezüchter und Brantweinbrenner abgeschoben. 1681 wurde das Viertel durch den Bau von Bastionen in die Stadtfestung einbezogen, formal erfolgte die Eingliederung in das Hamburger Stadtgebiet 1868. 1906 wurde der Hauptbahnhof in St.Georg erbaut. Dieser führte zum Bau zahlreicher Hotels und Vergnügungsstätten. Heutzutage ist gerade das Thema des bezahlbaren Wohnraums für St.Georg ganz zentral.

Umgesetzt Ziele:

  • Das Integrations- und Familienzentrum (IFZ): Das IFZ besteht aus dem HdJ "Schorsch", der AIDS Seelsorge, VAMOS/ IN VIA u.a. Es werden auch Azubiwohnungen und Krisenwohnungen für Jugendliche entstehen. Der Bauantrag wurde bereits beschlossen. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat 160.000 Euro für die Gesamtfinanzierung bereitgestellt. Weiter Finanzierungspartner sind die Evangelische Kirche, die Lawaetz-Stiftung und die Stadt Hamburg.
  • Der "HAW-Campus"-Lohmühlen-Grünzug: der Campus ist zum Teil bereits eröffnet worden. Die Maßnahme kostet ca. 2,3 Millionen Euro. Bezirk, Bürgerschaft und die Hochschule für angewandte Wissenschaften haben die Finanzierung gesichert. 
  • Die Ertüchtigung der Sporthalle Rostocker Straße soll erfolgen. Die Turnhalle wird für den Stadtteil geöffnet. Die Bezirksversammlung unterstützt das Projekt mit 25.000 Euro.

Das wollen wir erreichen:

  • Erhalt und Ausbau des sozialen Wohnraums muss konsequent weiter verfolgt werden
  • Den Autoverkehr entschleunigen und mehr öffentlichen Nahverkehr ermöglichen
  • Bezahlbare Gewerbemieten für St. Georg

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