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ST. PAULI

Bereits im 13. Jahrhundert siedelte sich auf dem damaligen Hamburger Berg ein Zisterzienserinnen-Kloster an. Erst 1894 wurde St.Pauli zu einem Hamburger Stadtteil. Zuvor galt es als Vorstadt, lag vor den Stadtmauern und litt unter der Torsperre. Dort siedelten sich diejenigen an, die sich das damalige Bürgergeld in Hamburg nicht leisten konnten und auch all die anderen 'Unerwünschten', seien es störende Handwerker, Gastwirte oder Prostituierte, die aus der Stadt gewiesen wurden. Heute noch ist St.Pauli geprägt durch seine Heterogenität und die Vielfältigkeit seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

St.Pauli beheimatet knapp 25 000 Menschen auf ca. 2,3 qkm. Zwischen dem Bogen der ehemaligen Hamburger Wallanalagen auf der einen und dem Hamburger Hafen bzw. der Norder Elbe auf der anderen Seite liegend, ist St.Pauli heutzutage ein zentraler Stadtteil Hamburgs. Er unterliegt stetig der Herausforderung, den Vergnügungsfaktor mit dem Wohnquartier und dessen Bedürfnissen ausgewogen unter einen Hut zu bekommen. Als Vergnügungsviertel beherbergt St.Pauli eine Vielzahl an Musik-Clubs, Kneipen und Diskotheken unterschiedlichster Stilrichtungen. Schon die Swing-Jugend übte hier kulturellen Widerstand gegen die Nationalsozialisten aus. Dem gegenüber besteht St.Pauli aus einem ausgeprägten Wohnquartier unterschiedlichster Wohnstrukturen. Über den klassischen Altbaubestand, 50er und 60er Jahre Bauten, bis hin zu modernster Architektur, wie beispielsweise dem BavariaQuartier, ist auf St.Pauli alles zu finden.

Umgesetzte Ziele:

  • Genehmigung von fast 200 Wohnungen
  • Die Eröffnung der Rindermarkthalle
  • Der Bau des Bernhard-Nocht-Quartiers. Der Neubau und die Restaurierung der Altbauten sind größtenteils abgeschlossen und bezogen. Es sind 83 Wohnungen neu entstanden, davon 19 gefördert, 64 Wohnungen sind frei finanzierte Mietwohnungen und keinerlei Eigentumswohnungen. Alle Sanierungen im Quartier sind öffentlich gefördert. Alle vorherigen Mieter erhielten ein Rückkehrrecht. Die Kulturetage wurde dort eröffnet. Die Bezirksversammlung hat das Projekt mit 12.500 Euro unterstützt.

Das wollen wir erreichen:

  • Pestalozzi-Quartier: Der Bau dieses Wohn- und Gewerbequartiers mit 100 Wohnungen soll umgesetzt werden. Das Entertainmenthaus von AIDA an der Simon-von-Utrecht Straße ist bereits fertiggestellt. Im nächsten Schritt entstehen die Wohnungen. Zwei Baugemeinschaften errichten hier auch öffentlich geförderte Häuser. Öffentlich gefördertes Seniorenwohnen soll entstehen.
  • Mehr Sauberkeit auf St. Paulis Straßen
  • Ein gesundes Verhältnis von Veranstaltungen und Ruhezeiten für die Wohnbevölkerung

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